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Seelenverwandt in Wuppertal – ein neuer Leserbrief
Seelenverwandt in Wuppertal – ein neuer Leserbrief

Seelenverwandt in Wuppertal – ein neuer Leserbrief

Ich habe Gunter 2005 kennen gelernt. Ich hatte ihm damals einen Brief geschrieben, ob er mir nicht etwas über Cash erzählen wolle und erklärte ihm (Gunter), das ich seine Songs als Kind bereits schon gern gehört habe.

Traumpaar Achim & Gunter
Bild: privat

Er rief mich einfach an und sagte nur „…Komm hoch!“.

Gesagt – getan.

Ich war den ganzen Tag bei ihm. Er sagte „Junge wir müssen uns unbedingt wieder sehen – wir haben eine Seelenverwandtschaft – ich merke das.“ Also danach, bei ganz vielen Konzerten und immer, wenn es irgendwie ging: Besuche, Besuche, Besuche.

Wir haben am Telefon oft und lange geredet: über Probleme, Beziehung, älter werden, Krankheiten und so weiter.

Daraus erwuchs eine tiefe Freundschaft und Verbundenheit.

Das war natürlich nicht immer leicht; Gunter war mitunter sehr kompliziert und rau. Trotzdem haben wir einen gemeinsamen Nenner gefunden und uns einfach gerngehabt.

Wenn in Wuppertal ein Gig, eine Lesung oder irgendwas anderes lief,
durfte ich das immer für ihn regeln und organisieren. Das macht mich auch im Nachhinein noch immer richtig stolz.

Beide im Jahr 2016
Bild: privat

Über den Tod sprachen sie oft
Bild: privat

Auf jeden Fall hat Gunter mir ganz viel fürs Leben gegeben, er hatte fast immer Recht und hat sich vor allen Dingen viel Zeit genommen und zugehört, wenn ich Fragen an ihn hatte.
Wir haben zusammen einige Reportagen gedreht und er hat mir Leute vorgestellt, die ich nie im Leben kennen gelernt hätte.

Glaubt es mir: ich vermisse ihn sehr …aber, dass geht den anderen Strassenhelden hier ja auch so.

Einen ganz herzlichen Gruß Achim aus Wuppertal.

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